Archiv der Kategorie: Rennberichte

EZF Offenhausen 2013

Der letzte Rennbericht für längere Zeit: Das Zeitfahren durch das Grünbachtal hätte eigentlich so etwas wie ein erster Saisonhöhepunkt sein sollen. So recht wollte es aber nicht laufen, was gar nicht an der Form lag sondern viel mehr daran, dass ich durch ein technisches Missgeschick (Sattelneigung war bei der Kontrolle 1h vor dem Start in Ordnung, beim Start selbst aber nicht mehr. Es war niemand mit Werkzeug vor Ort. Ich schaffte es in letzter Sekunde gerade noch auf die Rampe.) mich nicht an meine geplante Krafteinteilung hielt. Habe zu schnell begonnen und dann ordentlich gelitten, trotzdem noch den 12. Platz gerettet. Immerhin gibt’s eine Menge Fotos von dem Event (siehe auch die Linksammlung unten).
Jetzt folgt eine Wettkampfpause, bevor es dann im Juni wieder zur Sache geht.

pansy371(Foto Günther Iby)

466051_590414177660236_1286627788_o(Foto LRV Steiermark)

OFF_1140(Foto W. Kapfenberger)

Links:
Fotos von W. Kapfenberger
Fotos vom LRV Steiermark
Fotos von Günther Iby
Ergebnisliste
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Postalmbergrennen 2013

Platz 7. Gut gelaufen. Mehr Details zum Rennverlauf gibt’s hier.

Beinahe abartig für Amateure war die Leistung von Emanuel Nösig. Er war um rund 10% schneller als ich. D.h. er hat auch um 10% mehr W/kg getreten. Ich bin den eigentlichen Anstieg mit ~5,1W/kg gefahren, er demnach mit 5,6W/kg. Macht bei seinen ~80kg rund 450W auf ~22 Minuten, was wiederum eine FTP von 410-430W bedeutet.

20130504_siegerehrung_postalmSiegerehrung: Nösig gewinnt vor Robeischl und Mairhofer.
(Foto Radteam Salzburg)

Links:
Ergebnisliste
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Lavanttaler Radsporttage 2013

Heuer das erste Rennen auf einem Kurs, den ich schon einmal gefahren bin. Ein vermeintlicher Vorteil. Leider nicht, wenn man Jürgen Pansy heisst: Ich wusste, dass in der 2. Runde am 2. Berg die Attacke kommen würde. Habe mich extra vorne positioniert und wurde dann erst recht 10s bevor die Post ab ging von 3 Radlern in die Zange genommen, die nach 20s im 1min langen Berg rund um mich herum “gestanden” sind. Alles Nachsetzen hat leider nichts mehr genutzt, 12 Mann waren vorne weg. Habe dann noch das Maximum herausgeholt und mich in Runde 4 solo vom Feld abgesetzt. Bin eine Runde (26min) alleine im Wind gefahren um dann 10min vor dem Ziel noch von einer 5er Gruppe abgefangen zu werden. Immerhin bin ich diesmal mit gesprintet und nicht letzter in der Gruppe geworden. ;-)
Ergibt den 15. Platz nach 2:09min mit 300W NP. ~5 VO2max Intervalle gefolgt von einem 30min EZF an der Schwelle sind wohl zumindest ein gutes Training gewesen.

LA2_9896Runde 3, Berg 1: Den Hügel von vorne mit 397W Schnitt durchgedrückt = nur 1s langsamer als eine Runde davor, als das Feld noch beisammen war.
(Foto W. Kapfenberger)

LA2_0353Runde 5, Berg 2: noch solo. 5min später wurde ich von der 5er Gruppe eingeholt.
(Foto W. Kapfenberger)

Links:
Fotos Lavanttaler Radsporttage 2013 (Wolfsberg & St. Paul) von W. Kapfenberger
Fotos Lavanttaler Radsporttage 2013 (Wolfsberg) vom LRV Steiermark
Ergebnisliste
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EZF Mörbisch 2013

Es wird, es wird. Bin heute auf der anspruchsvollen neuen Strecke in Mörbisch (mit Bergwertung – 4min@377W) den 4. Gesamtrang bzw. 2. Platz in der Altersklasse M30-40 herausgefahren und durfte dann mit 2 prominenten Kollegen zur Siegerehrung antreten: Igor Kopse (regierender Amateur Weltmeister im Einzelzeitfahren und Strassenrennen – mit legendärem Crash auf der Zielgeraden) und Christoph Strasser (Race Across America Sieger).

SiegerehrungSiegerehrung

2013-04-27 08.27.08

2013-04-27 08.29.09 In der “Mauer von Mörbisch” – Zitat Wolfgang Eibeck
(Fotos W. Kapfenberger)

Links:
Fotos vom EZF Mörbisch
Ergebnisliste
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EZF Andlersdorf 2013

2013-04-23 14.21.33200m vor dem Ziel, dem Ende nahe ;-)
(Foto: W. Kapfenberger)

6. Platz. Mein bestes Ergebnis bei einem Einzelzeitfahren bisher. Um einiges weniger Watt als vor einer Woche in Ybbs, habe aber wegen des Nordwindes auch eine wesentlich polarisiertere Kraftverteilung gewählt.

Links:
Fotos vom EZF in Andlersdorf
Ergebnisliste
EZF Andlersdorf auf Strava

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EZF Ybbs & Kirschblütenrennen 2013

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt bei frühlingshaften Temperaturen in Saint Tropez ging es diese Woche erstmals in Österreich zur Sache.

EZF Ybbs

Mein erst 4. Zeitfahren überhaupt, das 2. mit Leistungsmesser. Ziel war eigentlich nur mit einem möglichst optimalem Pacing die flachen 12,3km zu bewältigen. Leider war auf den ersten 6km recht starker Gegenwind, was mir nicht unbedingt entgegenkommt. Trotzdem habe ich es denke ich ganz gut erwischt. Bergauf & gegen den Wind etwas härter, nach der Wende etwas lockerer und zum Schluss noch einmal angedrückt. Herausgekommen ist dabei der 11. Platz. 45,1km/h Schnitt bedeuten, dass ich auch eines meiner Saisonziele abhaken kann (“Ein Rennen mit >45km/h Schnitt beenden).

20130416 ezf ybbs

Kirschblütenrennen

Was soll man da viel sagen: Grosses Feld, als letzter in den ersten Anstieg, eingezwickt, absteigen, mit Wolfgang Eibeck & Thomas Mairhofer viel investiert und in die 2. Gruppe vor gefahren, in der 2. von drei Runden auf die 1. Gruppe aufgeschlossen, in der letzten Runde die Spitzengruppe am Berg knapp verpasst, im Flachen wieder rangekämpft und am letzten Hügel zur Spitze aufgeschlossen. 1500m vor dem Ziel zum Spass eine Attacke geritten, bis 200m vor dem Ziel auf Platz 2, übersprintet und 19. geworden. Fazit: Super Beine, null Ökonomie. 300Watt NP über 2:38h.

130416 kirschbluetenrennenImmer schön brav hinten nach fahren, damit es dann am nahenden Berg schön schwierig wird. Wie aus dem  Lehrbuch, allerdings von der Seite wo steht wie man es nicht machen soll… (Foto S. Stumpf)

Links:

Fotos Ybbs (Leider keine Fotos von den Amateuren/Master)
Fotos Kirschblütenrennen
Fotos Kirschblütenrennen 2
Ergebnisliste Ybbs
Ergebnisliste Kirschblütenrennen

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GF Golfe Saint Tropez 2013

Eine Woche vor dem Auftakt in die österreichische Radsaison mit den Amateurrennen in Ybbs & Wels (Kirschblütenrennen) habe ich mir schon weit im Süden ein Ziel gesetzt: Qualifikation für das Amateur WM Finale auf den Monte Bondone beim Granfondo Golfe Saint Tropez.

Seit La Marmotte 2010 bin ich bei keinem Rennen im Ausland mehr an den Start gegangen. Die letzten 6 Monate fast nur auf der Rolle gefahren. Kein Trainingslager. Und dann gleich ein Rennen über 180km mit >2.500 Höhenmeter. Kann das gut gehen?

Ja, kann es. :-)

Hätte ich nicht wie üblich das Problem bei langen Rennen, dass mir irgendwann die Kohlenhydrate ausgehen, dann wäre ich auch am letzten Hügel 15km vor dem Ziel wohl noch mit der Spitzengruppe mitgefahren und nicht 12. geworden, sondern irgendwo weiter vorne platziert gewesen.

Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis des Frankreich Trips sehr zufrieden: An den 3 Tagen ordentlich Kilometer gesammelt, für’s WM Finale qualifiziert und über weite Strecken mit der französisch/belgischen Marathonelite mitgefahren (von den Top 15 waren 3 auch unter den Top 15 bei La Marmotte 2012).

Links:
UCI World Cycling Tour
Homepage Granfondo Saint Tropez

Ergebnisliste
Fahrt auf Strava

P.S.: Strava scheint in Frankreich besser verbreitet zu sein als bei uns. Von den Top 15 haben ~7-8 Leute ihre Fahrt hoch geladen. Das macht das Vergleichen der Zeiten für die einzelnen Abschnitte um einiges interessanter.

P.P.S.: Mein Wahoo KICKR ist endlich angekommen.

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Das Kriterium

Eigentlich wollte ich heuer noch etwas Neues probieren und eigentlich hätte es ein 24 Stunden Rennen werden sollen. Das habe ich aber organisatorisch nicht hinbekommen, daher ist es zum Saisonabschluss das Kriterium in Graz/Seiersberg geworden. Ich bin davor noch nie ein Kriterium gefahren, insofern war es neu. Nicht neu war die Taktik: Ich kann nicht sprinten und habe es auch noch nie trainiert. Daher standen von vorn herein die Zeichen auf Flucht. Leider hatte ich keinen guten Tag und schon (die ganze Woche) vor dem Rennen Muskelschmerzen. Auch richtig langes Einfahren (60km) hat daran nichts geändert. Bei der Taktik bin ich trotzdem geblieben. Vom Start auf dem 1200m Kurs (25 Runden) weg gleich 2 Runden volles Rohr angedrückt. Die Leistung war leider nicht berauschend – die Watt weit weg von meinen 5min Bestwerten – und für den Rest des Feldes war es nicht schwer sich anzuhängen. Also habe ich zurückgeschalten und gewartet um dann nach der 2. Wertung doch noch wegzufahren – Alleine. Also ein Einzelzeitfahren, alleine im Wind. 9 Runden habe ich durchgehalten, 1 Wertung gewonnen, bei der 2. wurde ich knapp vor dem Ziel eingeholt, konnte aber noch den 2. Platz retten. Trotzdem hat es in der Endabrechnung nur zu Platz 5 gereicht, da ich die letzten Runden zu passiv gefahren bin, mein Teamkollege Robert mit einem Fluchtversuch nicht durchgekommen ist, die beiden ersten (Willinger & Westermayer) schon genug Punkte beieinander hatten und im Finale nicht mehr mit sprinteten und so 3 andere Fahrer sich beim Zieleinlauf noch genug Punkte holen konnten um mich zu überholen. Egal, ich hatte meinen Spass und das an einem Tag, an dem die Beine (&Lunge) so gar nicht wollten. “Magere” 313W NP zeigte der Garmin im Ziel nach 46min Fahrzeit an.

Jede Menge Fotos vom Rennen gibt es auf der Facebook Page des LRV Steiermark.

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Masenbergrennen & Sauwaldman

Oben am Masenberg ging es um nichts mehr. Kein echter Zielsprint …

Kurzbericht vom vergangenen Wochenende, bei dem ich mir eigentlich gute Platzierungen erwartet habe. Geworden sind es aber vor allem gute Wattzahlen:

Am Samstag auf meinem Hausberg dem Masenberg, wollte ich eigentlich eine neue Bestzeit fahren. Daraus wurde leider nichts. Regenwetter, Wind und eine schlechte Position nach dem ersten Teil des Anstiegs hinauf auf den Ring machten das unmöglich. Dadurch fuhr ich von Anfang bis Ende alleine ohne Windschatten. Platz 5 wurde es am Ende. Die 323W Schnitt bzw. 332W NP waren allerdings über dieseDauer (44min) neuer Rekord. Masenbergrennen auf Strava.

Am Sonntag musste ich familienbedingt nach Salzburg. Daher habe ich gleich den Sauwaldman 2012 mitgenommen und mich dort über die hügeligen 120km ordentlich ins Zeug gelegt. Vom Start weg wurde relativ locker gefahren, dann ging es aber bei jedem der 7-8 Hügel/Bergerl, die je 8-18 min lang waren, ordentlich zur Sache: 232W/358W/353W/324W/315W/318W/316W waren die NP Werte. Anfangs war ich noch recht weit hinten, aber mit jeder Steigung konnte ich mich etwas weiter nach vor arbeiten. Nach dem 4. Berg war ich dann ganz vorne bei der ersten Verfolgergruppe, die hinter einer 2 Mann Spitze lag. Die Gruppe war relativ inhomogen. Viele Attacken und eine ungleichmässige Fahrweise machten das Einholen der Spitze unmöglich. Ausserdem zerfiel die Gruppe schön langsam. Bis zum Ende hin konnten sich weitere 2 Mann nach vorne absetzen, dann kam ich mit 2 weiteren Fahrern und dahinter noch ein paar Einzelkämpfer. Im Ziel war ich dann wie immer sprintschwach und wurde somit gesamt 7. (AK 5.).

Die vielen Hügeln und das dauernde Andrücken hat die Leistungswerte schön hoch gehalten: 290W NP auf 3:15h. Auch das ist deutlich mehr als ich bisher über diese Dauer gefahren bin. Sauwaldman 2012 auf Strava.

Um einiges energischer auf einer der letzten Steigungen beim Sauwaldman

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Ötztaler Radmarathon 2012 – So war’s

Im Ziel nach 8h:11min

Zum zweiten Mal gefahren, zum zweiten Mal gescheitert. So lässt sich der vergangene Sonntag am besten beschreiben. Bin ich voriges Jahr an technischen Defekten gescheitert, so war heuer schon am Tag davor mit der Startnummernabholung und der uneinsichtigen Rennleitung, die mich nicht aus dem 1. Startblock starten liess, ein wirklich gutes Ergebnis nicht mehr möglich. Aus der schlechten Ausgangsposition noch das beste rauszuholen, habe ich dann selbst vereitelt indem ich wieder einmal zu früh zu viele Kohlenhydrate verschossen und mich obendrein ungenügend ernährt habe.

Rennverlauf

Obwohl ich mich schon um 6 Uhr im Startblock 2 angestellt habe (6:45 Startschuss), bin ich erst 7 min hinter  den Ersten über die Startlinie gerollt. Hinunter nach Ötz ging es dann – eigentlich unerwartet – stressfrei, aber mit wesentlich mehr Energieaufwand als voriges Jahr im ersten Startblock und auch um 2 Minuten langsamen. Über das Kühtai dann im kräfteraubenden Slalom hoch, erst ab Ochsengarten wurde es etwas weniger verstopft und rhythmischer. Letztlich war es aber ein Fehler am Kühtai so schnell zu fahren, da die richtig guten Gruppen, die mich kräfteschonend und schnell auf den Brenner gebracht hätten, ohnehin nicht mehr erreichbar waren. Mit 1:02:23 war ich dort letztlich sogar etwas schneller als im Vorjahr und wäre – rechnet man den Slalom, die verstopften Strassen und etwas Windschatten ein – mit den gleichen Leistungswerten aber aus dem ersten Startblock gestartet, vermutlich gut vorne dabei gewesen.

Die Abfahrt vom Kühtai war Gott sei Dank unspekatuklär, die Strassen und das Wetter allgemein viel trockener als erwartet. Rauf auf den Brenner war meine Gruppe auch wesentlich stärker und schneller als voriges Jahr, leider habe ich mich trotzdem zu viel Tempoarbeit verleiten lassen und habe, anstatt zu rasten und zu essen, erst wieder draufgedrückt und KHs verbrannt anstatt angehäuft.

Das hat sich dann am Jaufen Pass gerächt. Unten rein ist es noch wunderbar gegangen. Ich bin mein geplantes Tempo mit Rund 240-260 Watt gefahren, als plötzlich knapp nach der Hälfte die Leistung binnen 10min auf 200W abgefallen ist. D.h. Kohlenhydratspeicher leer! Bis dahin bin ich ca. 4h:30min gefahren und hatte 3600kcal verbraucht. Zu mir genommen habe ich nur rund 700kcal KHs. Ergibt eine Differenz von 2900kcal. Zieht man noch die maximal 300kcal, die pro Stunde – bei optimaler Ausnutzung  - aus der Fettverbrennung kommen können ab und berücksichtigt, dass am Kühtai kaum etwas aus der Fettverbrennung kam, da ich zu nahe an der Schwelle gefahren bin (= 3,5*300 + 0,5*300 = 1200kcal), dann bleiben noch 2900 – 1200 = 1700kcal. Das entspricht ziemlich genau den 400g KH’s bzw. 1600kcal, die der menschliche Körper speichern kann. Es war also “errechenbar”, dass ich mit der Fahrweise und Ernährung dort eingehen würde.

%VO2max korreliert im Berreich 65%-90% gut mit der HRR (= heart rate reserve = Maximalpuls – Ruhepuls). Für maximale Fettverbrennung müsste ich im Bereich 65% VO2max fahren. Das heisst 187 (Max. Puls) – 42 (Ruhepuls) = 145 * 0,65 = 94 + 42 (Ruhepuls) = 136 = L2 bzw. 200-220W.

Für die letzten 4h war daher Notmodus angesagt. Das heisst bei mir ca. 200W fahren (ca. 700kcal/h), da dort die Fettverbrennung maximal arbeitet und ich den Rest aus der laufenden KH Aufnahme (Trinken, Gels) decken kann. Das habe ich dann auch gemacht, in der Abfahrt vom Jaufen die Speicher etwas aufgefüllt und im Anstieg zum Timmelsjoch von Anfang an darauf geachtet nicht wesentlich über 200W zu fahren. Hat an sich auch gut geklappt und dafür, dass ich am Jaufen mit komplett leeren Speichern fast vom Rad gefallen wäre (Das Hirn arbeitet nur mit Energie aus KH’s, nicht mit Fett!), habe ich mich noch mit Würde übers Timmelsjoch gerettet.

Die Abfahrt vom Timmelsjoch war dann das eigentlich Highlight: Regen, kalt, Gegenwind (Sturm), keine Gruppe. Mir wurde eiskalt und obwohl ich mehr Watt getreten habe als im Vorjahr, habe ich fast 5min ins Ziel verloren. Dort ging es dann schnellstmöglich unter die Dusche. 8h:11min, Platz 118. Immerhin das Minimalziel unter 8h:20min zu bleiben und damit die Qualifikation für den 1. Startblock im kommenden Jahr, hatte ich erreicht.

Für nächstes Jahr brauche ich eigentlich nur eines zu trainieren: Mich richtig zu ernähren und mir die Kräfte sinnvoll einzuteilen. Wie’s richtig geht hat mir wieder einmal Guiseppe Piemontese vorgezeigt, der voriges Jahr beim Highlander etwas langsamer war als ich und dann beim Ötzi grossartige ~7h:40min gefahren ist. Heuer war er als gesamt 10. nach 7h:21m im Ziel. Wahnsinn!

Leistungsdaten (P2M):

Gewicht ~67kg, FTP ~310W. Einen genauerer Vergleich meiner 2011er Werte (Powertap SL+) zu den 2012ern (Power2Max) muss ich noch machen – im speziellen hinsichtlich Temperaturdrift.

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